Gustavs Weihnachtsmitbringsel

denn Geschenke gehören zu Weihnachten dazu!

 

„Krah Krah“ aus meinem vorweihnachtlich glitzernden Glockenturm. Meine Freundinnen Dagmar und Ines haben mir etwas Glitzerstaub geschenkt. So als kleines Weihnachtsgeschenk vorab. Freunde des gepflegten Gefieders: Man kann gar nicht genug Glitzer haben! Ich musste allerdings versprechen, mit meinem Glitzerschnabel nicht zu Christian auf die Schulter zum Kuscheln fliegen zu wollen und schon mal gar nicht, wenn er seinen Talar trägt. Weil, das hatte ich mir nämlich überlegt, so an Weihnachten, zwischen den Gottesdiensten…

Nix zu machen, da sind Dagmar und Ines knallhart geblieben. Talar nur ohne Glitzer. Na gut, dann habe ich mal mein Rabenehrenwort gegeben…

Überhaupt Geschenke, ich find Geschenke toll! Kleinigkeiten für liebe Menschen, um ihnen eine Freude zu machen. Und schließlich… die Weisen aus dem Morgenland, die dem Weihnachtsstern gefolgt sind, haben ja das neugeborene Christuskind auch geehrt und Gold, Weihrauch und Myrrhe mitgebracht. (Ihr seht, Freunde des gepflegten Gefieders, ich hab aufgepasst bei der Weihnachtsgeschichte!)

Und … habt ihr denn schon alles beieinander? Kleinigkeiten, um euren Lieblingsmenschen eine Freude zu machen? Falls nicht, ich hätte da noch eine tolle Idee für ein selbstgemachtes Geschenk im Handumdrehen, ähhh Flügelumdrehen natürlich: Verschenkt doch einfach Glas Weihnachtszucker.

Geht ganz einfach:

 

Ihr braucht etwa 4 EL feinen Zucker, eine unbehandelte Orange, eine Messerspitze Zimt und das Mark einer Vanilleschote.

Die Orange waschen, abtrocknen und die Schale feinreiben. Den Abrieb mit dem Zucker vermischen, bis sich dieser orange verfärbt hat. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei 60 Grad (Umluft) im Backofen etwa 1 Stunde trocknen lassen. Den Zucker zwischendurch umwälzen. Danach mit dem Mark der Vanilleschote und einer Messerspitze Zimt oder gemahlenem Kardamom aromatisieren. In ein kleines Schraubglas füllen und fertig!

Gustavs Spezialtipp: während der Zucker im Backofen trocknet, auf den Deckel des Schraubglases einmal mit einem Klebestift tippen und dort hinein etwas Glitzer rieseln lassen. Das sieht dann nämlich rabenschön aus. Ich bin sicher, das würde auch Christian gefallen…

So ein Zucker ist prima zum Süßen von heißen Getränken Kaffee, Tee, Kakao, aber auch für Desserts zu nutzen. Und Mary Poppins hat ja auch schon gewusst, dass ein Löffelchen voll Zucker bittre Medizin versüßt….

Ich wünsche Euch allen eine gesegnetes, frohmachendes Weihnachtsfest

bleibt behütet,

Euer Gustav

Gustav und seine Pfarrer

Gustav und seine Pfarrer

 

„Krah krah“ aus meinem Glockenturm…

Freunde des gepflegten Gefieders, habt ihr es gesehen? Das Bild von unserem neuen Presbyterium… rabenstark! (wenn nicht, dann hier)

Aber ähhh,… wo bleib ich denn, bitte schön ? Da haben wir nun  Fotos von unseren Pfarrern und von unseren Presbytern auf der Homepage und ich, Rabe Gustav, seines Zeichens Kirchenrabe mit eigenem Briefkasten,  in beratender Funktion, immer und überall zur Stelle ist, was ist mit mir ?

Das ist doch zum Flügel raufen… Deshalb habe ich mir mal gleich mal meinen Freund Ralf geschnappt … und tatatataaaa, nun gibt es eine mindestens ebenso schöne Fotocollage von mir, dem Sacha, dem Geert und dem Christian.

So, dass musste mal gekräht vwerden!

Rabe Gustav zu Corona & Co.

Unser Kirchenrabe Gustav

Hallo, liebe Gemeinde!

„Krah, krah“ aus meinem Glockenturm, dieses Mal aber besonders laut und kräftig und natürlich wie immer wunderschön, weil, naja: Gottesdienste ausgesetzt wegen Corona, das Gemeindehaus geschlossen! Also ehrlich, Freunde des gepflegten Gefieders, so etwas hab´ ich noch nicht erlebt. Und ich konnte noch nicht einmal auf meinen zweiten Lieblingsplatz, Christians Schulter, flattern, mich dort ankuscheln und ihn fragen, was denn da jetzt gerade so alles passiert?

Hygienemaßnahmen, Händewaschen, Abstand halten… Schon blöd, wo ich doch so gerne kuschele! Da hab´ ich mich mächtig alleine gefühlt und war auch irgendwie traurig. Aber Christian hat das sofort gemerkt. Gemeinsam mit Sacha, Geert und dem Presbyterium hat er mich lieb angegrinst und wir haben alle wild mit den Flügeln geschlagen ... ähhh, gewunken!

Susanne und Ursula haben mir später noch ein Stück Kuchen und einen Keks hingelegt, und Sabine hat noch eine Serviette dazu gepackt, damit ich meine wunderschönen, blauen Federn nicht schmutzig mache…

Ja, Freunde des gepflegten Gefieders, so ist das hier in Zion, wir helfen uns gegenseitig und lassen uns nicht hängen! Alles, was jetzt ausfällt, wird halt verschoben und nachgeholt. Und dann wird es nochmal so schön! Oder, wie meine Freundin Dagmar immer sagt: „Am Ende wird alles gut, und wenn es nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht zu Ende.“

Ja, nee, ist schon klar, aber was machen wir bis dahin? Petra und Regina haben auch etwas ratlos geguckt. Ich meine, „Netzwerk der kleinen Hilfen“ ist eine tolle Idee. Ich werde auch ganz fleißig mithelfen, überall da, wo rabenstarke Hilfe gebraucht wird. Ich kann ja unheimlich gut Kekse und Würstchen in meinem Schnabel transportieren. Gesangbuch und Bibel geht selbstkrähend auch, nur eben nicht gleichzeitig. Ist einfach zu schwer! Kaffee geht auch nicht, tut mir unheimlich leid für Ines, aber Christian hat gesagt, da würde er sich drum kümmern! Und sonst? Wie gut, dass ihr alle euren kleinen, blauen blitzgescheiten Kirchenraben, euren Gustav habt! Hier meine ultimativen Vorschläge zur Corona-Krise!

Liebe Kinder, dreht den Spieß doch einmal um. Bringt euren Eltern etwas bei… Aufgepasst: Unser schönes „Vater unser mit Gesten“, setzt euch hin, zeigt es euren Eltern, und die müssen solange üben, bis sie es fehlerfrei können. Und wenn wir wieder Gottesdienst feiern, dann alle zusammen! Sacha kennt das mit den Gesten ja auch noch nicht so gut, der wird mächtig staunen!

Liebe Jumis und KUs, nehmt Euch einen Würfel, denkt euch zu jeder Zahl ein Symbol aus (Glockenturm, Sonnenbrille, Hängematte, was ihr mögt), schnappt euch eure Familien, jeder würfelt 4 mal und erzählt dann eine Geschichte, in der diese Symbole vorkommen! Beim nächsten KU machen wir das dann mit Begriffen aus der Bibel, und Christian muss dann die Geschichte erzählen…

Liebe Erwachsenen, ob alt oder jung. Rabenegal! Jeder von euch hat schon einmal in seinem Leben eine Situation erlebt, die nicht rabenlustig, sondern traurig war, so traurig, dass man gar nicht mehr mit den Flügeln schlagen konnte… Setzt Euch zusammen, nehmt ein Blatt Papier, erzählt eure Geschichten. Und dann malt ihr gemeinsam einen großen, bunten Regenbogen. Hängt das Bild auf und denkt beim Betrachten daran: Für Gottes Liebe zu uns Menschen gibt es ein wunderbares Zeichen, nämlich den Regenbogen.

„Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt, der soll ein Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.“ (1. Mose 9,13)

Ähm, also, das mit dem Mose, das hat mir übrigens der Geert verraten (Danke!).

Bis die Tage, passt schön auf euch auf und bleibt gesund!
Euer Gustav